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Theos Tipp im April 2026

Frostschutz Rosen und Pflanzen im Garten
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Ihr Team von LandMarkt Rupp

Regional und Kompetent

Liebe Gartenfreunde,

das kommt in jedem Frühling vor. Irgendwann schlägt das Wetter um und es wird kalt. Für Teile unseres Gartens kann das zum Problem werden. Der Frost kann unsere Pflanzen schädigen.

Besonders gefährdet sind Pflanzen, die ursprünglich nicht in unsere Region gehören. Der Botaniker spricht von nicht autochthonen Pflanzen. 

Um es mit Pippi Langstrumpf auszudrücken, machen wir Gartenfreunde uns die Welt, wie Sie uns gefällt und bauen z.B. nördlich der Alpen mediterrane Pflanzen an. Deshalb heißt es, den Wetterbericht im Auge zu behalten.  

Am einfachsten ist es, empfindliche Kübelpflanzen zurück von der Terrasse auf den Überwinterungsplatz zu bringen. Da die Kübel meistens schwer sind, kann es auch helfen die Pflanzen über Nacht in Fleece einzupacken. Letztens habe ich auch gesehen, wie ein Nachbar seine Pflanze in eine Jacke gesteckt hat und den Reißverschluss zugezogen hat. 

Bei unseren Rosen kann ein Anhäufen von Erde und Schutz mit Mulch die empfindliche Veredelungsstelle schützen. Besonders empfindlich sind frisch angezogene Pflanzen, die gerade gekauft wurden, weil diese noch nicht an die Witterung gewöhnt sind.

Manchmal löst Frost auch einen Wassermangel bei Pflanzen aus, da aus gefrorenem Boden kein Wasser über die Wurzeln entnommen werden kann. 

Viel Erfahrung mit dem Schutz von Obstbäumen haben unsere Obstbauern. Diese stellen des nachts Fost-Kerzen auf, die Temperatur durchaus um 2 Grad anheben können. Auch die Beregnung bringt einen Schutz. Wenn man unterhalb der Bäume beregnet, ordnen sich im Wasser die Atome zu einem festen Gitter neu. Dabei entsteht Erstarrungswärme, die durchaus 300 Kilojoule pro Liter Wasser betragen kann.  

Auch eine ausreichende Kali Düngung im Herbst macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Frost.

Mit pflanzenbaulichen Methoden ist einiges machbar. Beete kann man durch Hecken vor Frost und kalten Winden schützen. Besonders gefährdet sind tiefliegende Kuhlen, in denen sich die kalte, schwere Luft sammelt.  

Gute Erfahrungen habe ich auch mit organischem Material in den Beeten gemacht. Diese wärmen den Boden. Besonders viel Wärme gibt Pferdemist ab. Die Wurzeln dürfen aber nicht mit dem frischen Mist in Verbindung kommen, da dieser für die zu scharf ist. 

Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist die Gefahr gebannt und auch frostempfindlichen Pflanzen droht keine Gefahr mehr.

Euer Theo

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